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Mit Martin Dulig auf Sommertour in der Oberlausitz

Gestern begleitete ich unseren sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig im Rahmen der „Sommertour Tourismus 2018“. Zunächst führte uns der Weg zum „Berzdorfer See“ bei Görlitz. Noch sind nicht alle Sanierungsarbeiten abgeschlossen, dennoch wird der See bereits vielfach touristisch genutzt. Minister Dulig tauschte sich mit dem Landrat des Landkreises Görlitz, Bernd Lange und dem Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege, zu den aktuellen Herausforderungen aus und kam mit den Unternehmern des ersten Hotels am See „Insel der Sinne“ ins Gespräch. Zwei Wochen nach Eröffnung  sind die Investoren selbst von der positiven Resonanz überrascht: Die 46 Zimmer sind ausgebucht. Von den Inhabern Ina Lachmann und ihrem Mann Dr. Henry Hedrich ließen wir uns das Objekt vorstellen. Die Investitionssumme beläuft sich auf einen einstelligen Millionenbetrag. Am Strandabschnitt „Blaue Lagune“ ist der Name bereits Programm: Ob Strand oder Beachvolleyballfeld – ganz nach Bedarf wurden hier 3 Sorten Sand aufgeschüttet. Ein heimischer Urlaubstraum, der v. a. von Gästen aus Sachsen, Berlin, Brandenburg und Polen genutzt wird. Doch noch gibt es auch Unterstützungsbedarf, u.a. bei den Themen Breitband, Schiffbarkeit und Fachgewinnung. Anschließend führte uns der Weg in´s Löbauer Haus Schminke. Mitte August öffnet einer der bekanntesten Bauhausorte in Sachsen nach der Sanierung neu. Auch mit Denkmalschutzmitteln des Bundes in Höhe von 103.000 € konnten Gebäudeschäden rechtzeitig vor dem 100-jährigen Bauhausjubiläum im kommenden Jahr beseitigt werden. Zum Abschluss des Tages ging es nach Herrnhut. Die weltweit bekannte „Herrnhuter Sterne GmbH“ vereint hier Produktion und Schauwerkstatt unter einem Dach. Die im März 2018 neu eröffnete Entdeckerwelt soll vor allem den kleinen Besuchern mehr Abwechslung bieten. Zuletzt besuchten wir die Herrnhuter Brüdergemeine. Der Kirchensaal im Zentrum von Herrnhut ist das Herzstück der Gemeinschaft. Tausende Gäste aus der ganzen Welt lassen sich jährlich von der Spiritualität, der Architektur und der Gemeinschaft inspirieren. Auch hier wird dringend Geld für die Sanierung des historischen Kirchensaals bis zum Herrnhuter Stadtjubiläum 2022 benötigt. Ich werde mich im Haushaltsausschuss dafür einsetzen, dass auch Bundesmittel aus dem „Orgelprogramm“ für die Instandsetzung und Erweiterung  vor Ort ankommen.