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Gemeinsam Probleme lösen- Besuch der AWO Migrationsberatungsstelle in Dresden

Gestern besuchte ich die Migrationsberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Dresden-Prohlis. Ich traf auf sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine breite Palette an Beratungsleistungen für erwachsene Zuwanderer anbieten. Sie unterstützen die Zugewanderten ab Ihrem ersten Tag in Deutschland und wissen Rat bei Fragen – etwa zu folgenden Themen: Wo kann ich Deutsch lernen? Wird mein Schulabschluss oder meine Ausbildung anerkannt? Wie und wo finde ich Arbeit? Wie finde ich eine Wohnung? Brauche ich eine Krankenversicherung? Zu welcher Ärztin oder welchem Arzt kann ich gehen? Wer hilft mir während der Schwangerschaft? Wer berät mich bei Eheproblemen? Angesichts steigender Fallzahlen sind heute viele Beratungsstellen vor Ort extrem überlastet. Im letzten Jahr wurden durchschnittlich 370 Fälle pro Vollzeitstelle bearbeitet – 150 sollten es im besten Fall nur sein, um eine nachhaltig gute Beratungsqualität zu sichern und auch den weiteren Aufgaben der MBE wie Gruppenangeboten, Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und der Mitwirkung bei der interkulturellen Öffnung nachgehen zu können. Als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages werde ich mich mit den Fachpolitikern meiner Fraktion beraten und prüfen, ob wir zusätzliche Mittel für die Migrationsberatung in den Bundeshaushalt 2019 einstellen können.