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Finanzierung für DLR-Institut in der Lausitz gesichert

Thomas Jurk, SPD-Berichterstatter im Haushaltsausschuss für den Einzelplan 09 (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) erklärt:

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute Mittel in Höhe von 57,4 Mio. Euro für sieben neue Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) freigegeben. Grundlage für diese Mittelentsperrung waren die verbindlichen Zusagen der Länder über die Übernahme der Kofinanzierungskosten. Damit sind auch der Aufbau und der dauerhafte Betrieb des in der Lausitz geplanten DLR-Instituts für CO2-arme Industrieprozesse finanziell abgesichert.

Die Investiti­onskosten für den Aufbau der Institutsstandorte in Cottbus und Görlitz/Zittau in Höhe von jeweils 10 Mio. Euro werden vom Land Brandenburg bzw. vom Freistaat Sachsen getragen. Die Kosten für den laufenden Betrieb trägt der Bund dann zu 90 Prozent (10 Mio. Euro jährlich), weitere 10 Prozent steuern die Länder Brandenburg und Sachsen bei.

DLR-Institute sind im Vergleich zu vielen anderen Forschungsinstituten weniger abhängig von Drittmitteln. Deshalb wird die DLR-Institutsgründung den Wissenschaftsstandort Lausitz spürbar stärken. Zudem steigen durch die Ansiedlung des Instituts die Chancen für die Region, vorhandene Kraftwerksinfrastrukturen weiter zu nutzen und so gut bezahlte Industriearbeitsplätze in der Region zu erhalten.