Suche
Suche Menü

Bitte Fair Play, Herr Grindel!

SPD-Bundestagsabgeordnete wenden sich in einem „offenen Brief“ zur beabsichtigten Umstrukturierung der Regionalligen an den DFB-Chef

Thomas Jurk, Landesgruppensprecher der sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten, wirbt in einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, für eine faire Lösung des Konfliktes zur Neuregelung der Fußball-Regionalligen.

Vor dem morgigen außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt am Main, der die Aufstiegsregelung zur 3. Liga neu festlegen soll, setzt sich Jurk gemeinsam mit fünfzehn weiteren ostdeutschen Bundestagsabgeordneten dafür ein, dass die Regionalliga Nordost erhalten bleibt und die Meister der Regionalligen gleichberechtigt in die 3. Liga aufsteigen. In ihrem Brief werben die Abgeordneten dafür, „dass Entscheidungen im Fußball, ebenso wie in der Politik, nicht nur nach blanken Zahlen getroffen werden. Die Leidenschaft für den Sport, der faire Wettbewerb, die Bewahrung der Fankultur und daher auch die bundesweite Präsenz von Amateur- und Leistungssport sind die Punkte, an denen sich alle weiteren Überlegungen messen lassen sollten.“

Zum Hintergrund:

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/sport/es-droht-ein-ost-west-konflikt100.html

Bund fördert Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung in Görlitz mit knapp 118.000 Euro

Der Verein „Görlitz für Familie e.V.“ erhält in den kommenden Tagen erfreuliche Weihnachtspost aus Berlin. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wird die ergänzende unabhängige Beratung für Menschen mit (drohender) Behinderung im Görlitzer Familienbüro mit insgesamt 117.840,87 Euro (zzgl. Eigenmittel von 11.399,83 €) im Zeitraum vom 1.1.2018 bis 31.12.2020 fördern.

Dazu erklärt der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (SPD):

„Zu dieser Förderung durch den Bund gratuliere ich ganz herzlich. Sie ist nicht nur Anerkennung für die ausgezeichnete Arbeit vor Ort, sondern auch eine richtig gute Nachricht für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen, die Rat suchen. Dank einer niedrigschwelligen Ergänzung der bisherigen Angebote sollen sie ein selbstbestimmtes Leben planen und gestalten können. Im Vorfeld der Beantragung von konkreten Leistungen sollen Betroffene durch Betroffene (Peer Counseling) über individuelle Möglichkeiten unabhängig informiert und beraten werden. Eine regelmäßige anonyme Auswertung der Beratung soll zudem auch Engpässe und Lücken in der Behindertenbetreuung bzw. – pflege aufzeigen.“

Die Katze ist aus dem Sack, der Kampf beginnt!

Anlässlich der heute in München bekanntgegeben Schließungspläne für das Görlitzer Siemens-Werk erklären der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (SPD) und der Görlitzer SPD-Kreisvorsitzende Thomas Baum, MdL:

„Unsere schlimmsten Befürchtungen sollen nach dem Willen der Siemens-Chefetage wahr werden und die Werkstore in Görlitz in wenigen Jahren für immer geschlossen bleiben. Dazu darf es nicht kommen! Jetzt gilt es unseren Zorn, unsere Wut und unsere Enttäuschung zu kanalisieren und mit hoher Energie in einen kraftvollen Arbeitskampf einzutreten. Wir stehen uneingeschränkt an der Seite der Beschäftigten und ihrer Familien und werden gemeinsam mit den Gewerkschaften und dem Betriebsrat alle Hebel in Bewegung setzen, um das drohende Unheil abzuwenden. Von der künftigen Bundesregierung und vor allem von der Bundeskanzlerin erwarten wir an Stelle täglich neuer Ausstiegsszenarien aus der Braunkohle eine klare Haltung und vor allem eine verlässliche Energie-und Wirtschaftspolitik.“

Görlitz gibt es nur mit Siemens!

„Wir brauchen das Zeichen der Sicherheit und der Zukunft, nicht das Zeichen des Niedergangs für diese Region!“
Starke Worte des stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig zur heutigen Protestaktion der IG Metall in Görlitz. Gemeinsam mit vielen anderen Menschen stehen wir an der Seite der Beschäftigten von SIEMENS in Görlitz und in ganz Sachsen!

Ideen zur Zukunft der Lausitz gesucht- Workshop am Bärwalder See

Meiner Einladung folgend, gab Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei ihrem Besuch Anfang Juni am Bärwalder See den Startschuss für das Strukturentwicklungskonzept „Unternehmen Revier“. Mit den Fördergeldern, in der Runde der Anwesenden scherzhaft „Jurk-Millionen“ genannt, sollen in einem Ideenwettbewerb konkrete Vorhaben für ein mit 7,2 Mio. Euro gefördertes „regionales Investitionskonzept (RIK)“ erfasst werden. Dem vorausgegangen war ein von mir initiiertes Treffen der „Lausitzrunde“ beim damaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Dort wurde seitens des BMWi umfangreiche Hilfe zugesagt, wenn konkrete Projekte auf dem Tisch liegen. Genau darum geht es nun heute in einem Workshop in Boxberg. Bürgermeister Achim Junker und Amtsleiter Roman Krautz liegt besonders die Nachnutzung der Kraftwerksstandorte am Herzen. Bis Mitte 2045 hat die LEAG zwar Planungssicherheit zugesagt, dennoch müssen wir bereits heute die richtigen Weichen stellen. Ich werde mich auch weiterhin für die Interessen meiner Heimatregion einsetzen. Dazu zählen für mich auch wichtige Infrastrukturvorhaben, wie der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Cottbus-Görlitz, sowie eine flächendeckende Breitbandversorgung im Landkreis Görlitz.

Am Info-Stand des ACE Auto Club Europa e. V. zum Tag der Sachsen in Löbau

Am Info-Stand des ACE Auto Club Europa e. V. diskutiere ich mit dem ostsächsischen Kreisvorsitzenden Ilko Keßler die Straßenverkehrssituation in der Oberlausitz. Angesichts des stark zunehmenden LKW-Verkehrs auf der A4 brauchen wir als Sofortmaßnahme ein grundsätzliches LKW-Überholverbot auf der 4-spurigen Strecke Görlitz-Dresden. Der 6-spurige Ausbau dieses Abschnittes ist aus meiner Sicht alternativlos, da das Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren noch weiter anwachsen wird. Als Bundestagsabgeordneter werde ich mich dafür einsetzen, dass das Planungsrecht beweglicher gestaltet wird. Nach derzeitiger Rechtslage ist ein 24 h Mittel der durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärke (DTV) der Maßstab für die Bewertung der Ausbaudringlichkeit. Dies benachteiligt solche Streckenabschnitte, da der geringe Nachtverkehr die Statistik verfälscht. Neben der A4 muss das Trauerspiel um den Ausbau der B 178n endlich zu einem guten Ende gebracht werden. Deren Neubau im dreispurigen Querschnitt würde letztlich auch die A4 entlasten. Die Zukunftsperspektive einer Nordverlängerung der B 178n bis nach Cottbus unterstütze ich. Jetzt sollten zumindest die ersten Schritte auf den Weg gebracht und die Machbarkeit geprüft werden. Letztlich müssen wir auch die Verlagerung des LKW-Transitverkehrs auf die Schiene forcieren. „Just in Time“ mag für einzelne Firmen in der Beschaffungslogistik unabdingbar sein, ob das allerdings für alle Branchen gleichermaßen gilt? Auch die schlechte Beschaffenheit der Fahrbahnen, die oftmals bereits kurze Zeit nach der Instandsetzung Mängel aufweisen, beschäftigt uns. Dieser Umstand ist für mich nicht akzeptabel. Die Ausschreibungen der Baumaßnahmen müssen künftig strengere Gewährleistungen enthalten. Das mag kurzfristig teurer kommen, ist aber allemal besser, als ständig nachzuflicken und mit immer neuen Baustellen das Chaos und das menschliche Leid durch Unfälle auf den Straßen zu befördern.