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„Forum Lausitz“ in Weißwasser

Zum Forum Lausitz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Kooperation mit der sächsischen Landesregierung halte ich ein Referat zur kulturellen Identität der Lausitz. Dabei gehe ich auf die Geschichte und ursprüngliche Besiedlung durch Sorben und Wenden ein. Durch die Industrialisierung vor 150 Jahren kamen immer mehr Menschen in die Region. Mir ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Entwicklung der Einwohnerzahl sehr stark von der wirtschaftlichen Entwicklung geprägt wurde. Nach 1990 ergaben sich einerseits völlig neue Perspektiven, andererseits wurde den Menschen ein einzigartiger Strukturwandel abverlangt. Jetzt gilt es Schwung zu holen für einen „zukunftsfesten“ Strukturwandel mit Substanz ohne falsche Versprechungen.

„Nachwendegeschichten“ aus Weißwasser

Unter dem Titel „Nachwendegeschichten– Nur Erfolgsgeschichten ohne Verlierer?“ rückten gestern abend die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping (SPD), und der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Baum die Nachwendezeit in den Mittelpunkt. In den Räumlichkeiten des Soziokulturellen Zentrums der TELUX in Weiwasser berichteten uns die Teilnehmer beeindruckend über das persönlich Erlebte und die damit verbundenen Probleme. Einhelliger Tenor: es geht nicht darum zu jammern, oder die Vergangenheit zu glorifizieren, sondern darum, den Menschen das Gefühl zu geben, ihre Lebensleistung wird anerkannt!

 

Auftaktveranstaltung zur „Zukunftswerkstatt Lausitz“

Bis auf den letzten Platz gefüllt treffen sich heute verschiedenste Mitstreiter aus der Nieder- und Oberlausitz in der Hochschule Zittau/Görlitz, um gemeinsam Konzepte für unsere Region auf den Weg zu bringen. Die Wirtschaftsministerien der Länder Brandenburg und Sachsen sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe für regionale Wirtschaftsförderung die neue Initiative.

Berlin, Berlin…

Foto: Bundesregierung / Atelier Schneider

Vergangene Woche konnte ich wieder eine Besuchergruppe aus dem Landkreis Görlitz in Berlin begrüßen.

Auf dem Besuchsprogramm stand neben Informationsgesprächen im Bundesministerium der Verteidigung sowie im Willy-Brandt-Haus, auch die Besichtigung des Plenarsaales und eine Diskussionsrunde zu meiner parlamentarischen Arbeit im Bundestag. Eine an politischen Punkten orientierte Stadtrundfahrt rundete die gelungene Fahrt ab.

Wenn auch Sie Interesse an einer Informationsfahrt nach Berlin haben, wenden Sie sich bitte an mein Bürgerbüro in Görlitz, Salomonstr. 25, 02826 Görlitz, Tel. 03581-405085 oder per mail: thomas.jurk.ma04@bundestag.de

Zur Klausurtagung des SPD-Landesvorstandes Sachsen in Burgstädt

Wir diskutieren, wie nach Bekanntgabe des Mitgliederentscheides zur Groko am Sonntag die Partei zusammen gehalten wird. Gewürdigt wurde die respektvolle und wertschätzende Diskussion in unserem Landesverband zwischen Gegnern und Befürwortern. Aktuelle Themen der Landespolitik wie Absicherung des Unterrichts, Ausbau des schnellen Internet oder unbürokratische Hilfen für unsere Kommunen spielen ebenso eine Rolle wie die Frage, was unter „Erneuerung der Partei“ konkret verstanden wird.

Gastfamilien für Schülerinnen und Schüler aus den USA gesucht

Bald beginnt für 720 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und den USA die vielleicht spannendste Zeit ihres Lebens: Sie gehen für zehn Monate ins jeweils andere Land – mit einem Stipendium, das der Deutsche Bundestags und der Kongress der USA gemeinsam vergeben. Der regionale Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (SPD) übernimmt die Patenschaft für einen US-amerikanischen Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), der in einer Gastfamilie im Landkreis Görlitz leben und vor Ort zur Schule gehen wird.

Gesucht werden neugierige und weltoffene Familien, die ab Anfang September eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufnehmen. Gastfamilie kann fast jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als „Familienmitglied auf Zeit“ aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Begleitet werden die Familien das ganze Jahr hindurch von Experiment e.V. und einer ehrenamtlichen Ansprechperson aus der Region.

„Das Programm lebt von den jungen Menschen, die hautnah eine andere Kultur erleben und gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur vermitteln. Ebenso bedeutend sind die Gastfamilien, die den Stipendiaten einen intensiven Einblick in eine andere Lebensweise ermöglichen. Durch diese persönlichen Kontakte fördern wir gegenseitiges Verständnis und Toleranz“, so Jurk abschließend.

Interessierte Familien können sich direkt an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn  wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel.: 0228 95722-21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de). Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.bundestag.de/ppp.

Jurk fordert Ansiedlung eines Zentrums für digitale Innovationen in der Systemforschung in Görlitz

Thomas Jurk, Görlitzer SPD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, begrüßt die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarte Einrichtung eines deutsch-polnischen Zentrums für digitale Innovationen in der Systemforschung.

Jurk betont weiter: „Die Europastadt Görlitz/Zgorzelec ist u.a. mit der Anbindung an die Hochschule Zittau/Görlitz für eine Ansiedlung bestens prädestiniert. Ich werde mich mit Nachdruck für die Sache einsetzen.“

Hintergrund (Koalitionsvertrag Seite 35):

Technologische Basis und Triebfeder der Digitalisierung sind Mikroelektronik, moderne Kommunikationstechnik, künstliche Intelligenz, Robotik, Datenwissenschaften, IT-Sicherheit und Quantentechnologien. Wir wollen die Forschung zu diesen Schlüsseltechnologien intensiv fördern…Hierzu wollen wir aus der Plattform Lernende Systeme heraus ein Nationales Forschungskonsortium für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen aufbauen…Wir werden gemeinsam mit unseren französischen Partnern ein öffentlich verantwortetes Zentrum für künstliche Intelligenz errichten. Gemeinsam mit Polen wollen wir ein Zentrum für digitale Innovationen in der Systemforschung einrichten.