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Mauerbaugedenken in Görlitz- in Gedanken bei Regine Hildebrandt

Mit einem Gebinde und einigen Worten gedenke ich heute in Görlitz an den Bau der Berliner Mauer vor 56 Jahren. In Gedanken bin ich in diesem Moment auch bei der leider viel zu früh verstorbenen Regine Hildebrandt, unserer „Mutter Courage des Ostens“. Ihr Ehemann Jörg beeindruckte uns vor einigen Jahren während einer Lesung seines Buches „Erinnern tut gut“ in Görlitz. Er schilderte mit authentischen Bildaufnahmen das Leben der Hildebrandts unmittelbar an der Mauer in der Bernauer Str. in Berlin. Als Anwohner erlebten sie, wie ihre Straße abgeriegelt, die Häuser leergeräumt und die Türen verschlossen wurden. Zahlreiche Bewohner seilten sich damals in den Nachbarhäusern durch ihre Fenster in den Westen ab oder sprangen in die bereitgehaltenen Sprungtücher der West-Berliner Feuerwehr. Um diese Fluchtmöglichkeit zu unterbinden, erfolgte später eine Zwangsräumung der Grenzhäuser durch Betriebskampfgruppen der DDR. Mehr als 2.000 Menschen verloren so ihre Wohnung und wurden aus ihrem althergebrachten Lebensumfeld verdrängt.

„Der Wünschewagen“ des ASB- ein bewegendes Projekt

Eine besondere Neuanschaffung mit sehr ernstem Hintergrund wurde mir heute beim Tag der offenen Tür des ASB vom Görlitzer Geschäftsführer Norbert Wege präsentiert.

Der „Wünschewagen“ des ASB Sachsen erfüllt letzte Lebensträume schwerstkranker Menschen jeden Alters – mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und für Fahrgäste und deren Angehörige kostenlos. Gleich ob ein Wiedersehen mit der Familie in der Ferne, ein Sonnenuntergang am Meer oder das Konzert der Lieblingsband – Menschen sollen zufrieden und mit Momenten des Glücks auf ihr Leben zurückzublicken. Ein beeindruckendes Projekt, das mich sehr bewegt und das ich gern unterstützen werde.

Endlich- die Faszination Rakotzbrücke in Kromlau lebt weiter!

Ich freue mich ungemein, dass heute die dringend benötigten Fördermittel zum Erhalt der einzigartigen Rakotzbrücke (auch Teufelsbrücke genannt) im Kromlauer Park bereitgestellt werden. Die lange Suche nach einem geeigneten Fördertopf hat alle Beteiligten viele Nerven gekostet. Ich schließe die Augen und sehe im Spiegel des Rakotzsees eine Brücke, die wieder in makelloser Schönheit erstrahlt…

Bescheidübergabe für den Ersatzneubau der „KITA Regenbogen“ in Weißwasser

Als dreifacher Opa weiß ich: Kinder sind ein Geschenk des Himmels, sie machen unser Leben zu etwas Besonderem, Einzigartigen. Es gibt kaum eine sinnvollere Mittelverwendung als in unsere Kinder zu investieren. Der Titel des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ passt daher sehr treffend zur heutigen Bescheidübergabe für den Ersatzneubau der „KITA Regenbogen“ in Weißwasser. Wir müssen allerdings noch weit mehr unternehmen. Kostenfreie Kita-Plätze, ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung und vor allem mehr und gut ausgebildete Erzieherinnen und Erziehern gehören für mich dazu.

Eissport und Weißwasser – das ist Liebe aus Tradition!

Der 1932 als „Eishockey Weißwasser“ gegründete Verein hat sich über inzwischen 85 Jahre und über Generationen hinweg zum wohl größten Sympathieträger meiner sportbegeisterten Heimat entwickelt. Erster Vorsitzender der „Jungs von der Osramstraße“ war übrigens ein Herr namens Martin Schulz! Wir begehen in diesem Jahr unser Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen bis hin zum „Geburtstag“ am 15. Dezember. Gestern wurde von Moises Mogollones, einem gebürtigen Chilenen, eine besonders originelle Idee der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf einem großen Banner werden Highlights der vergangenen Jahrzehnte eindrucksvoll festgehalten. In meinem Grußwort danke ich Moises und berichte auch von meinen Erfahrungen bei Begegnungen im gesamten Bundesgebiet. Hier werde ich sehr oft auf die früheren „Dynamos“ und jetzigen „Füchse“ angesprochen. Heute abend folgt gleich das nächste Highlight der Feierlichkeiten. Auf der Trebendorfer Reinert-Ranch wird, neben der Unterzeichnung des neuen Sponsorenvertrag, eine ebenfalls von Moises in anderhalbjähriger Kleinarbeit erstellte Wanderausstellung eröffnet. Die Ausstellung wird fortan im gesamten Landkreis von Zittau bis Bad Muskau zu sehen sein.

„Mehr Fortschritt und Gerechtigkeit für Sachsen“

Gemeinsam mit der Spitzenkandidatin der sächsischen SPD Daniela Kolbe stelle ich heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Dresden die Schwerpunkte der SPD Sachsen im Bundestagswahlkampf vor. Nach den Aufbau- und Konsolidierungsjahren müssen wir jetzt den Weg zu einer noch lebenswerteren Heimat für alle Ostdeutschen weitergehen, Wir wollen die Innovationen im Freistaat weiter stärken, damit Sachsen Industrieland bleibt. Investitionen in Bildung und öffentliche Infrastruktur sind mehr denn je erforderlich.
In unserem Positionspapier „Mehr Fortschritt und Gerechtigkeit für Sachsen“ fassen wir einige Aspekte zusammen: http://www.spd-sachsen.de/wp-content/uploads/2017/08/170708-Mehr-Fortschritt-und-Gerechtigkeit-f%C3%BCr-Sachsen.pdf

Festveranstaltung 700 Jahre Berthelsdorf im neuen Kulturspeicher des Zinzendorfschlosses

Anlässlich der 700-Jahrfeier von Berthelsdorf (einem Ortsteil von Herrnhut) wird der neue „Kulturspeicher“ eingeweiht. Um 1800 als Speicher- und Stallgebäude errichtet und noch vor vier Jahren vom Verfall gezeichnet, hat sich der Förderkreis Zinzendorf-Schloss Berthelsdorf wiederum mit Erfolg um den Erhalt historischer Bausubstanz verdient gemacht. Erst vor fünf Jahren konnte schon das Zinzendorf-Schloss in neuem Glanz erstrahlen. Mit Fördermitteln von Bund, Land, Landkreis und vielen privaten Spendern konnte das Projekt verwirklicht werden. Ich würdige in meinem Grußwort das Engagement der über 100 Vereinsmitglieder mit Pfarrer Andreas Taesler an der Spitze. Ein Modell zeigt, wie das gesamte Gebäudeensemble einst ausgesehen hat und…wir werden sehen.

Linkverweis:http://www.thomas-jurk.de/bund-beteiligt-sich-an-der-sanierung-des-zinzendorfschlosses-in-berthelsdorf-und-der-lutherkirche-in-niederoderwitz/#nav-mobile

Zittauer Schmalspurbahn- mit Volldampf ins Gebirge!

Bereits zum elften Mal findet an diesem Wochenende die HISTORIK MOBIL – eine Gemeinschaftsveranstaltung von Lückendorfer Bergrennen, Jonsdorfer Oldtimertreffen und dem Festival Zittauer Schmalspurbahnen statt.
Zum Startschuss am gestrigen Tag waren Hunderte Eisenbahnfreunde zum Bahnhof Bertsdorf zur Eröffnung, u.a. auch zu Sonderfahrten mit historischen Bahnwagen nach Oybin und Jonsdorf, gekommen. Dabei ergab sich für mich die Gelegenheit, viele Gespräche zu führen und Persönlichkeiten der „Szene“ wie den Vereinsvorsitzenden der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde, Alfred Simm, zu treffen.

Es ist geschafft: Das Dresdner DLR-Institut ist eröffnet!

Ich bin heute froh und auch ein wenig stolz, dass ich im Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages einen persönlichen Beitrag zur Ansiedlung von sechs neuen Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) leisten konnte. Insgesamt haben wir dafür zusätzlich 42 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2017 eingestellt, ca. 7,5 Mio. € davon gehen ab sofort zur laufenden Finanzierung jährlich nach Dresden. Der Einsatz aller Beteiligter, insbesondere des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD), hat sich gelohnt.
Das ist ein guter Tag für Sachsens Wirtschaft und Wissenschaft!

Linkverweis: http://www.thomas-jurk.de/zusaetzliche-mittel-fuer-forschung-und-innovation/